Aufnahme 2013
Aufnahme 2013

Frauenriege


Die Frauenriege umfasst zur Zeit ca.45 Mitglieder

 

Frauenriege - Gründung 1955


In der Frauenriege turnen Frauen jeden Alters, die sich noch fit und beweglich fühlen, oder es wieder werden möchten. Wir machen vor allem Gymnastik, mit und ohne Geräte. Das Spiel kommt auch nicht zu kurz, unsere Leiterinnen verstehen es immer wieder, abwechslungsreiche Spiele an zu bieten. Die Wasserratten unter uns gehen jeden letzten Mittwoch des Monats ins Hallenbad Langnau schwimmen. Im Sommer absolvieren wir hie und da den Vita Parcours in Schüpfheim, oder den Fitnesspfad hier in Escholzmatt. Eine Nachmittags-Wanderung mit unsern Kindern im Herbst, oder ein Halbtages-Ausflug darf auch nicht fehlen. Im Jahresprogramm finden wir noch den Fasnachtshöck, eine Maiandacht, Jass- und Kegelabend für die Meisterschaft, einen Spielabend usw. Komm, schau doch selbst einmal!

Auch die Frauen wollten fit bleiben und die Geselligkeit pflegen. Daher wurde 1955 eine Riege gegründet.
Eine kleine Gruppe turnte anfänglich unter der technischen Leitung von Maria Sigrist im Pfarrsaal.

 

Nach langem Ringen durften wir 1971 unsere Turnstunden vom Pfarrsaal in die Turnhalle verlegen. Wir waren glücklich, dass wir nicht mehr vor jeder Turnstunde den Pfarrsaal räumen und putzen mussten.
Immer mehr Turnerinnen meldeten sich. Die Riege florierte. Die Weiterbildungskurse und Tagungen wurden von den Leiterinnen regelmässig besucht. Mit viel Können und Phantasie wurden die Turnstunden vorbereitet. Es wurde sehr intensiv geturnt, jede Turnerin war nach der Lektion glücklich, etwas für die Gesundheit getan zu haben. In der Gruppe herrschte ein sehr gutes Klima, wofür die gute Beteiligung sprach. Wenn wir auch nicht an Turnfesten teilnahmen und um Ränge kämpften, das wöchentliche Turnen in der Riege hatte für uns eine sehr grosse Bedeutung.
Mit Käthi Heim organisierten wir 1971 im Hallenbad Langnau einen Schwimmkurs. Er wurde mit zwei Gruppen durchgeführt. Die Lektion kostete Franken 2.30! Nun gingen wir monatlich einmal zum Schwimmen.
1972 organisierten wir mit Helen Buchser einen Kosmetikkurs.
Anlässlich der GV 1972 hielt uns Herr Baumann, Sozialarbeiter, einen Vortrag zum Thema "Rauschgift - Gefahren für die Jugend". Schon damals beschäftigten wir uns mit diesem schwierigen Problem.
Im Herbst fand jährlich ein Kegelabend statt, dessen Punkte zum Vereinswettkampf zählten. Auch die Punkte vom Jassabend wurden dazugezählt.
Bei den Turnerabenden waren wir immer mit zwei originellen Reigen vertreten.
Vor den Sommerferien radelten wir mit dem Velo über den Schärlig.
Zum Bräteln trafen wir uns ein- bis zweimal im Bühlwald. Es war immer ein gemütlicher Treff. Zur Pflege der Kameradschaft war der monatliche Kaffeehöck im Pfarrsaal bestimmt, wo viel gesungen und gelacht wurde. Vorher wurde natürlich wacker geturnt.
Bei der Maiandacht in der Lehnkapelle, in der Grotte Marbach oder auf Heiligkreuz tankten wir seelisch wieder auf.
1974 trat auch die Frauenriege dem KTV St. Georg und in der Folge auch dem Schweizerischen Katholischen Turn- und Sportverband (SKTSV) bei.

 

Viele, der oben aufgeführten Aktivitäten führen wir auch heute noch durch.